„I’m not a plastic bag” lautete das Motto auf den Taschen, die Designerin Anya Hindmarch aus London 2007 entworfen hat, um gegen unsere Wegwerfgesellschaft anzukämpfen. Ihre Taschen sind bis heute ein echter Renner. Viele Menschen tragen sie, um ein Zeichen zu setzen. Sie wollen sichtbar machen, dass es auch ohne Plastiktüten geht. Anya selbst erzählt stolz, dass sie einmal während einer Einkaufstour auf neun Plastiktüten verzichtet hat, weil einfach alles in ihre große Tasche aus Stoff passte.
Macht es ihr nach! Selbst gestaltete Taschen sind cool und einzigartig. Sie begleiten uns täglich und sind echte Hingucker. Natürlich könnt ihr nicht wie Anya feinste Öko-Materialien dafür verwenden. Aber weshalb nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die Taschen aus alten, weggeworfenen Materialien herstellen. Zum Beispiel aus alten Planen oder Bällen? Diese Art, Müll nicht nur wiederzuverwerten (Rycycling), sondern aufzuwerten, nennt man übrigens Upcycling. Denn das neue Produkt ist oft wertvoller als das ursprüngliche.
Noch deutlicher werden „Message“- oder „Motto-Bags“. Sie sind mit Slogans bedruckt. Zum Beispiel: „Verantwortung t r a g e n. Sofort!“, „Verantwortung t r a g e n ist cool“, „Plastik kommt nicht in die Tüte“, „Plastik – nein danke“, „Umdenken“ (das „U“ im Schriftzug auf den Kopf stellen) „Ich bin tragbar“, – eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Überlegt in eurer Roots & Shoots-Gruppe aus welchen Materialien sich neue Dinge herstellen lassen und denkt euch einen Slogan aus. Sicher fallen euch viele verrückte Ideen ein. Und wenn ihr Hilfe beim Nähen, Basteln und Werkeln braucht, findet ihr sicherlich jemanden, der euch unterstützt – zum Beispiel einen Lehrer oder jemanden aus eurer Familie.

