Jane Goodall wird internationale Botschafterin für die Umwelthauptstadt Hamburg

Jane Goodall - Botschafterin für Hamburg

Jane Goodall - Botschafterin für Hamburg

Das JGI Deutschland veranstaltet zwei Benefizabende in Hamburg und Kiel mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und präsentiert Jane Goodalls neuestes Buch „Die Erde gehört uns nicht allein“.

Umwelthauptstadt Hamburg

Logo der Umwelthauptstadt Hamburg

Jane Goodall wird internationale Botschafterin für die EU-Umwelthauptstadt Hamburg. Die Hansestadt ehrt damit am 3. September 2011 die berühmte Primatenforscherin, Umweltaktivistin und UN-Friedensbotschafterin für ihr langjähriges Engagement. Ihr Terminkalender ist damit um ein weiteres Highlight voller geworden. Mit der Veranstaltungsreihe „Stories & Music from her Life´s Journey“ hat das Jane Goodall Institut Deutschland (JGI) zusammen mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Hamburg und Kiel an zwei Abenden ein Programm auf die Beine gestellt, das dem Publikum die seltene Gelegenheit gibt, sehr persönliche Geschichten aus dem Mund einer der faszinierendsten Wissenschafterinnen und außergewöhnlichsten Frauen unserer Zeit zu hören – aus ihrem bewegten und bewegenden Leben. Im Rahmen der Veranstaltung wird Dr. Jane Goodall zudem ihr neuestes Buch „Die Erde gehört uns nicht allein“ vorstellen.

Weitere Informationen finden Sie in diesem pdf.

Karten für die Veranstaltung gibt es bei CTS (www.eventim.de sowie an allen bekannten lokalen Vorverkaufsstellen. Restkarten sind möglicherweise noch an der Abendkasse erhältlich. Am Vorabend der Hamburg Veranstaltung, am Freitag, 2. September, wird im Hamburger ABATON Kino der beim Cinema for Peace mit dem „Grünen Oscar“ ausgezeichnete Film „Jane’s Journey – die Lebensreise der Jane Goodall “ gezeigt. Regisseur Lorenz Knauer und Monica Lieschke, Geschäftsführerin des deutschen Jane Goodall Instituts, werden anwesend sein.

>> Veranstaltungshinweis Hamburg „Stories & Music from her Life´s Journey“
>> Veranstaltungshinweis Kiel „Stories & Music from her Life´s Journey“

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19 Kommentare zu Jane Goodall wird internationale Botschafterin für die Umwelthauptstadt Hamburg

  1. Hallo!!
    Das ist ja tolll!!!
    Ich war gerade auf der Seite von eventim.de. Wollte Karten bestellen. Leider gibt es dort noch keine Karten für den 3.9. . Für den 4.9. in Kiel ist ausgeschrieben. Hab ich da was falsch verstanden??

    Herzliche Grüße
    Christina Kallage

    • Susanne sagt:

      Ich hatte auch
      befürchtet die Karten seien schon ausverkauft. Aber Jetzt gibt es die Karten auf der eventim Seite

      • Carla sagt:

        Hi Susanne,
        na ausverkauft sind die Veranstaltungen noch nicht… – die Presse läuft sich grad warm…- weil wir ja nicht anders werben…als über das was die Medien berichten und Facebook… und klaro Mundzumundpropaganda…- gottlob läuft jetzt eventim… -für HH und Kiel.. – das hilft ungemein. Wir freuen uns auf Dich, liebe Grüsse das JGI TEam Deutschland

        • Susanne Cordes sagt:

          Ich freue mich auch schon sehr. Eine Freundin wollte noch kurzentschlossen mit, aber da waren die Karten für Hamburg dann tatsächlich schon weg. Gut, dass die Hamburger entschlossener sind, als ihr Bürgermeister :o)

  2. C. Becker sagt:

    Ich nehme an der Vortrag wird in englicher Sprache gehalten? Gibt es dazu eine Übersetzung oder wie läuft das ?? Danke für eine Antwort.

    • lorenz sagt:

      Danke für Ihre Anfrage
      Jane Goodall spricht natürlich in ihrer Muttersprache… eine Simultanübersetzung wird es nicht geben, denn es ist kein Vortrag, sondern eher ein spontanes Erzählen…
      Durch den Abend führt übrigens Moderator Dirk Steffens… natürlich auf Deutsch.
      Hoffe, diese Info hilft.
      Ihr
      Lorenz Knauer

  3. Karin Wagner sagt:

    Eine Frage: Weiß denn Jane Goodall eigentlich nicht, dass die Verleihung des Titels „Umwelthauptstadt“ für Hamburg sehr umstritten war und ist, bis zum heutigen Tag? Wir haben in dieser Stadt so viel Umweltverschmutzung und Umweltlärm, dass dieser Titel schon so etwas wie ein schlechter Witz ist. Auch die Geschäftsfürerin von Greenpeace sagte: „Hamburg hat kein Verkehrskonzept, mit dem die Stadt erstens die Nerven der Einwohner schont und zweitens einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnte“
    Damit ist natürlich auch der ständig größer werdende Flugverkehr gemeint. Alle 2 Minuten Landen und Starten. Wir sind gespannt, ob dieses wichtige Thema bei dieser Aktion gebührend behandelt wird!
    Alles andere wäre unehrlich und arbeitet allein den Profit Orientierten in ihre Taschen (im wahrsten Sinn des Wortes)
    Mit freundlichen Grüßen Karin Wagner.

    • lorenz sagt:

      Liebe Frau Wagner,

      danke für Ihren kritischen Hinweis.

      Sie können sicher sein, dass Jane Goodall ihre Augen vor den auch in Hamburg sicher vorhandenen Problemen nicht verschließen wird, zumal sie ja selber immer wieder mit der Frage konfrontiert wird, ob es nicht ein Widerspruch zu ihrer Rolle als Umweltschützerin sei, dass sie so viel fliegen muss! Ein kaum lösbares Problem für jemanden der 300 Tage im Jahr rund um den Globus unterwegs ist, um das Denken und Handeln der Menschen zu verändern.

      Jane Goodall wird ja niemals müde, immer wieder daran zu erinnern, dass jeder von uns jeden Tag einen Beitrag leisten kann, um die Umweltbelastung zu verringern – und sei er auch noch so klein. Das funktioniert in Hamburg wie im Rest der Welt! Also, vielleicht haben Sie ja Lust, z.B. eine von Jane Goodalls „Roots&Shoots“ Gruppen zu unterstützen???

      Beste Grüße
      Lorenz Knauer

  4. David sagt:

    Es ist meines Erachtens zynisch und es schadet dem Ansehen von Jane Goodall sollte sie diesen Termin im Unilever-Haus in Hamburg wahrnehmen. Wie kann Frau Goodall, die sich ihr Leben lang für den Schutz von Affen eingesetzt hat, in der Filiale eines Unternehmens, dass auf Sumatra die Regenwaldvernichtung und somit die Ausrottung der Orang-Utans mitfinanziert, einen Umweltpreis entgegen nehmen. Frau Goodall macht sich m.M.n. damit zum Instrument dieses Unternehmens, dass sich dann mit der Ehrung einer so renommierten Umweltschützerin im eigenen Hause schmücken kann. Unilever kauft das Palmöl für seine Produkte bei Wilmar International ein. Dieses Unternehmen ist der weltweit größte Palmölproduzent und maßgeblich mit für die exzessive Regenwaldvernichtung in Indonesien verantwortlich. Ein großer Teil dieser Plantagen liegen auch in geschützten Orang-Utan-Habitaten. Unilever weiß seit Jahren von dieser Problematik und wird immer wieder von Umweltschutzgruppen darauf hingewiesen. Geändert hat sich bisher nichts.
    Quellen:
    https://www.regenwald.org/mailalert/747/rama-der-blutige-aufstrich-von-unilever
    http://www.greenomics.org/docs/Report_201107_Concerns_for_Orangutan.pdf (Studie einer indonesischen NRO)

    • lorenz sagt:

      Sehr geehrter Herr Vollrath,

      vielen Dank für ihren Kommentar. Wir teilen Ihre Ansicht, dass nicht akzteptable Vorgehensweisen von Unternehmen offen anzusprechen und zu kritisieren sind. Ebenso teilen wir Ihre Mißbilligung der Tatsache, dass trotz mehrfachen Hinweisens diverser NGOs auf die angesprochene Situation bislang keine Änderung erfolgt ist.

      Die Ernennung von Dr. Jane Goodall zur Internationalen Botschafterin der EU Umwelthauptstadt Hamburg erfolgt im Rahmen einer Pressekonferenz der Hansestadt – es handelt sich hier keineswegs um einen „Umweltpreis“ wie Sie das formulieren;

      Es entspricht der Philosophie Jane Goodalls als Primatenforscherin, Umweltaktivistin und UN-Friedensbotschafterin den Dialog zu suchen, auch den kritischen. Dr. Goodall wird es sich daher – auch in einem ökologisch vorbildlichen Gebäude wie dem von Unilever – nicht nehmen lassen, ihre Botschaft klar zu formulieren, sowohl vor der Presse als auch hinter den Kulissen.

      Es ist vielen nicht bekannt, dass Dr. Goodall seit über 25 Jahren hartnäckig daran arbeitet, im Dialog mit Verantwortlichen in der Wirtschaft wie auch in der Politik, deren Denken und Handeln nachhaltig zu verändern – oft erfolgreich, manchmal auch mit Rückschlägen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Lorenz Knauer

  5. Kerstin Reich sagt:

    Ich würde darum bitten den Ort der Preisübergabe bei Unilever nochmals zu überdenken.

    • lorenz sagt:

      Sehr geehrte Frau Reich,

      wir bedanken uns für die Anregung und bitten Sie, unsere Position zu diesem Thema der Antwort an Herrn Vollrath zu entnehmen (s.o.)

      Mit freundlichen Grüßen,

      Lorenz Knauer

  6. Monica Krause sagt:

    Lieber Herr Knauer,
    nein! SIE bzw. das Instiut sollte den Text von Herrn Vollrath nochmals lesen und bedenken. Es geht nicht um das Gebäude, sondern den KONZERN und dessen Machenschaften. Anscheinend lädt „die Stadt Hamburg“ dorthin ein und weiß nichts über nachweislich anhaltenden Mord und Totschlag durch Unilever-Lieferanten. Ich als Hamburgerin wünsche mir, dass „meine“ Stadt ins Rathaus lädt und nicht Häuser von dubiosen Konzernen benutzen muss(womöglich von meinen Steuergeldern gemietet) .
    Mit freundlichen Grüßen

    • lorenz sagt:

      Liebe Frau Krause,

      Vielen Dank für Ihren erneuten Hinweis – da haben Sie unsere Stellungnahme offenbar falsch verstanden – das mit dem Gebäude ist natürlich ironisch gemeint! Kein noch so nachhaltiges Gebäude kann vom tatsächlichen Verhalten eines Konzerns oder einer Regierung ablenken, da haben Sie vollkommen Recht.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Lorenz Knauer

  7. Leif sagt:

    Unilever ist massiv für die Zerstörung des Regenwaldes verantwortlich. Ich möchte Sie bitten, den Veranstaltungsort zu ändern! Da fehlt jedem das Verständnis!

  8. Monica Krause sagt:

    Ja, das Beste wäre , die Ernennung aus besagten Gründen abzulehnen. Damit wird genug Aufmerksamkeit erregt für Frau Goodalls Anliegen .

  9. Hermann sagt:

    Glückwunsch zur Änderung des Veranstaltungsortes.
    das muss man ja auch mal loben hier. Nicht so miespetrig sein 🙂

  10. Brigitte Tamayo sagt:

    Heute nachmittag habe ich den Film „Janes Journey“ im Abaton gesehen. Es war ein sehr ergreifender Film, man konnte die Leidenschaft und die Größe dieser Frau spüren. Auch die Kommentare von Lorenz Knauer zu den gestellten Fragen aus dem Publikum waren sehr interessant und tiefgehend. Sehr schön, daß er diesen Film machen konnte. Gerne hätte ich Jane Goodall persönlich morgen gesehen, leider waren die Karten für den Abend im Atlantic Hotel sehr schnell vergriffen, so werde ich mir ihr neues Buch kaufen.
    Es ist wunderbar, daß die Ehrung für Frau Goodall morgen im Hamburger Rathaus und nicht im
    UNILEVER Haus stattfindet. Es zeigt uns, daß es doch etwas bewirken kann, wenn viele Menschen Einspruch erheben. Also, müssen wir alle daran arbeiten, unsere Meinung entsprechend zu vertreten, damit wir etwas ändern können. Ich selbst leiste meinen „kleinen Beitrag“, indem ich keine Produkte der Firma UNILEVER mehr kaufe. Mit einem „BOYKOTT“ könnten wir Verbraucher bestimmt viel erreichen.
    Mit freundlichen Grüssen

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