Igel-Experten gesucht!

Ein Igel unterwegs (Szene aus dem Film "Ein Igel namens Hogi")

Ein Igel unterwegs (Szene aus dem Film "Ein Igel namens Hogi")

Igel schnaufen und niesen, rascheln und schmatzen. Igel haben winzige Knopfaugen, eine super Nase und rund 6.000 spitze Stacheln, mit denen sie sich die meisten Feinde erfolgreich vom Leib halten. Trotzdem sind Igel in Gefahr. Wir Menschen zerstören ihren Lebensraum. Öde Ackerflächen ohne Schlupflöcher, ordentliche Parks und fein säuberlich geharkte Gärten – unsere Ordnungswut macht Igeln ganz schön zu schaffen. Doch damit nicht genug: Im Spätherbst, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, neigen viele Menschen dazu, die Tiere mit nach Hause zu nehmen. Was lieb gemeint ist, ist für den Igel aber oft gar nicht so gut. Denn nur wenige Menschen wissen, wie man die Tiere richtig pflegt. Tatsache ist: Die meisten Igel kommen prima ohne menschliche Hilfe zurecht.

Wenn ihr ein Tier findet, das ganz sicher krank oder zu dünn ist, um den Winter allein zu überstehen, dürft ihr es aber mitnehmen. Am besten bringt ihr es dann sofort zu einem Tierarzt, ins nächste Tierheim oder zu einer Igelauffangstation in eurer Nähe. Dort arbeiten Experten und Tierschützer, die genau wissen, wie sie dem Igel helfen können. Und sie sorgen dafür, dass der Igel im Frühling wieder in die Natur zurück kehren kann.

Ihr selbst könnt aber auch eine Menge für die kleinen stacheligen Kerle tun.

Werdet Igel-Experten!

Findet heraus wie Igel leben, was sie fressen und wo ihre Lieblingsplätze sind. Informiert eure Freunde darüber oder organisiert an der Schule einen Igel-Tag.  Macht euch schlau, was Igel wirklich brauchen. Erkundigt euch, wer kranken Tieren hilft, und was ihr tun könnt, wenn ihr im Winter doch mal ein Jungtier findet.

Garten: Bitte recht igelfreundlich!

Es ist ganz leicht, den Igeln ein Zuhause zu geben. Ein Laubhaufen im Garten ist zum Beispiel ein prima Versteck. Auch kleine Steinmauern werden von Igeln geliebt. Denn dort gibt es viele Insekten und die haben Igel nun mal zum Fressen gern. Macht mit! Fotografiert, malt oder bastelt uns euren igelfreundlichen Garten und schickt ein Bild davon an: rootsandshoots@janegoodall.de. Die schönsten Bilder veröffentlichen wir im Internet. Die ersten drei, die bei uns eintreffen, werden mit einer DVD des neuen Films „Ein Igel namens Hogi“ belohnt.

Der Film zum Igel

Am 26. August erscheint in Deutschland die DVD „Ein Igel namens HOGI“. Der Film ist zwar für kleinere Kinder gedacht und wissenschaftlich nicht immer gaaaanz korrekt – aber es macht Spaß, ihn anzusehen. Und durch seine tollen Natur- und Igelaufnahmen eignet er sich prima als Einstimmung ins Thema Igel. Bedenkt aber, dass Igel auch zu Igelmüttern, wie der Filmfrau Hanna, nur im Notfall gebracht werden dürfen.

DVD: Ein Igel namens Hogi

„Ein Igel namens Hogi“, eine dokumentarische Tierkomodie aus Österreich, frei ab 0 Jahren, polyband, DVD, Regie: Prof. Dr. Kurt Mündl.

 

 

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