Viele Menschen sind so arm, dass sie sich nicht einmal etwas zu essen kaufen können. Manche sind sogar so verzweifelt, dass sie in Müllcontainer (z.B. neben einem Supermarkt oder einem Restaurant) nach Essbarem suchen.
Auch in Deutschland gibt es immer mehr arme Menschen, darunter viele Kinder. Zum Glück gibt es in vielen Städten Einrichtungen wie die Tafel, Laib und Seele oder spezielle Kinderküchen und Bahnhofsmissionen. Dort können sich Obdachlose und arme Menschen eine warme Mahlzeit abholen. Auch Kinder, deren Eltern mittags keine Zeit, kein Geld oder keine Kraft haben zu kochen, werden dort versorgt.
Eine Roots & Shoots -Gruppe in Amerika hat eine solche Einrichtung unterstützt und in ihrer Gemeinde Lebensmittelspenden für die Obdachlosenküche gesammelt. Sie haben in ihrer Nachbarschaft Taschen verteilt und sie nach einer Woche wieder eingesammelt. Mit Erfolg: Sie konnten der Obdachlosenküche in ihrem Ort 115 Dollar und mehrere Wagen voll mit Lebensmitteln spenden.
Wer so eine Aktion plant muss aber darauf achten, dass nur Lebensmittel gespendet werden, die (1) verschlossen und (2) noch lange haltbar sind. Offene Lebensmittel dürfen in Deutschland nämlich nicht einfach so verteilt werden. Erkundigt euch auch vorher, was die Küchen wirklich brauchen – manchmal spenden Firmen zum Beispiel große Mengen Nudeln. Klar, dass die Küchen dann lieber andere Sachen hätten.

