Erfolg für Bundestagspetition „Pestizidkontrolle“

Thomas Radetzki (v.r.) und sein erfolgreiches Team

Starkes Votum für den Schutz der Bienen

Die Zeichnungsphase der Bundestagspetition „Pestizidkontrolle” ist erfolgreich abgeschlossen. Thomas Radetzki, Imkermeister und Vorsitzender der Aurelia Stiftung in Berlin, konnte am 30.4. den frühzeitigen Erfolg seiner Petition verkünden und bedankte sich bei allen Unterstützer*innen via Twitter und Facebook. Bis zum Ende der Zeichnungsfrist am 1. Mai kamen 55.817 Unterschriften auf dem Petitionsportal des Bundestags zusammen. Zudem seien rund 15.852 zusätzliche, manuelle Stimmen auf dem Postweg eingegangen, teilte Radetzki mit. Mit einem zu erwartenden Endergebnis von deutlich über 70.000 Stimmen gehört Radetzkis Petition zu den zehn erfolgreichsten Bundestagspetitionen überhaupt. Von den durchschnittlich rund 17.000 Petitionsanträgen, die pro Jahr beim Bundestag eingehen, erreichen nur wenige das für eine öffentliche Anhörung erforderliche Quorum von 50.000 Unterschriften.   

Wie immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, bergen auch zugelassene und vermeintlich „sichere” Pestizide kaum abschätzbare Gesundheits- und Umweltrisiken. Radetzki und andere Experten sprechen sich deshalb für eine Reform der staatlichen Zulassungsverfahren aus und fordern, dass unter anderem sogenannte subletale Wirkungen oder auch Cocktaileffekte durch die gleichzeitige Anwendung mehrerer Pestizide in den Sicherheitsprüfungen berücksichtigt werden müssen. Inwieweit der Bundestag den Reformvorschlägen von Thomas Radetzki entsprechen wird, müssen die kommenden Monate zeigen. Zunächst prüft der Petitionsausschuss die postalisch eingegangenen Unterschriften und berät über eine öffentliche Anhörung . Radetzki hofft auf eine Entscheidung noch vor den Sommerferien. Wir gratulieren und werden weiter berichten!

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