Eine Safari und wie weder Worte noch Bilder dem gerecht werden können

Mittlerweile bin ich zwar bereits wieder im kalten Berlin angekommen, dennoch möchte ich euch eine letzte Sache nicht vorenthalten: Die Safari. Wie der der Titel schon sagt, schwer zu beschreiben und selbst tolle Fotos sind dagegen „flach“. Trotzdem will ich es versuchen. Aber bitte nicht enttäuscht von den Aufnahmen sein, denn meine Kamera ist in der ersten Woche in Dar Es Salaam kaputt gegangen und so sind alle Aufnahmen der gesamten Reise nur mit dem Handy entstanden und bis ich die Safari-Fotos von meinen Mitreisenden habe, wird noch einige Zeit vergehen. Ich werde aber dennoch die Bilder weitesgehend für sich sprechen lassen und nur einige Erklärungen hinzufügen 🙂

Los ging es im Tarangire National Park, dann weiter durch die südliche Serengeti in Richtung zentrale Serengeti, von dort in den Ngorongoro Krater und letztlich zum Lake Manyara. Es war ein wundervoller Trip und einfach fantastisch. Die Landschaft an sich ist schon atemberaubend, aber wenn man dann noch mitten in einer riesigen Gnu-Herde steht, 30 Giraffen nur 50 Meter neben einem den Weg kreuzen, Elefanten so dicht neben dem Auto herlaufen, dass man sie anfassen könnte, man ein Frühstück direkt neben einem Hippopool zu sich nimmt, schlammverschmierte Büffel einen einfach nur anstarren oder man den Zebras beim grasen zusieht, kann man es einfach nicht mehr beschreiben. Jedem der einmal diese Möglichkeit in seinem Leben bekommt, eine solche Safari zu machen, sollte die Chance auf jeden Fall wahrnehmen, denn es ist einfach nur Wunder und Geschenk. Und zwar eines, für das auch für die Zukunft unbedingt erhalten werden muss.

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Wieso das nun unbedingt auf einem doch recht harmlosen Zebra steht, muss man nicht verstehen…

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Tarangire National Park mit seiner noch relativ großen Elefantenpopulation

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Ja, sie lieben Wasser und könnten wahrscheinlich Stunden dort verbringen. Der Hunger treibt sie allerdings zwischendurch immer wieder kurz an Land.

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Auch Babys durften wir beobachten

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Ngorongoro Krater – einfach ein Traum und schon von oben sieht man die Herden von Elefanten, Zebras, Gnus und Büffeln

 

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Die Zebras migrieren oft zusammen mit den Gnus, weil diese angeblich nicht so schlau sind und die Zebras quasi als Frühwarnsystem bei Gefahr agieren.

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Denn der Feind ist nicht weit…

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Allerdings fast immer schläfrig

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Auch bei unseren Zelten könnten nachts ein paar Tiere vorbeischauen… Und tatsächlich bekommen wir Besuch von Hyänen, die aber schnell weiter ziehen, denn die Plazenten von Gnus, die nachts ihre Babies gebären, sind glücklicherweise wesentlich leckerer als Mensch

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Hippos begeben sich ab und an mal aus dem Wasser um uns kurz zu zeigen wie groß sie sind

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Aber meistens wird das kühle Nass doch bevorzugt

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Die Giraffen ziehen entspannt von Nahrungsquelle zu Nahrungsquelle und meistens scheint es als beobachten sie eher uns, als wir sie.

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Unser Frühstücksplatz direkt an einem Hippopool im Ngorongoro Krater… Ob dieser Ort für ein Frühstück in meinem Leben jemals getoppt wird, wird sich zeigen 🙂

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Pumba auf der Suche nach Timon… 🙂 Nein, eigentlich versucht dieses Warzenschwein gerade einem anderen die Höhle streitig zu machen.

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Auch Büffel wissen, dass ein gutes Schlammbad essentiell für eine glatte Haut ist

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Ja, wir haben tatsächlich das Glück, noch ein Rhino zu sehen, denn viele gibt es davon ja leider nicht mehr…

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Im Lake Manyara National Park war´s ziemlich nass…

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… aber es ist so faszinierend zu sehen, wie schnell sich die Seelandschaften bilden

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Und noch faszinierender wenn eine Elefantenfamilie direkt hinter einem die Straße kreuzt um zu einer Futterstelle zu gelangen.

Tja, wie gesagt, Bilder werden der Sache einfach nicht gerecht… Also selbst hin! Ich weiß nur eins: Es wäre eine Schande, wenn diese kleinen Paradiese auf unserem Planeten mit der Zeit ihre Bewohner verlieren, weil wir es nicht schaffen, diese einzigartige Welt und alles darin zu schützen und vor uns selbst zu retten.

So, das wars nun mit meiner Reise… Ich hoffe ihr fandet es interessant und habt vielleicht sogar Lust bekommen, Ähnliches zu unternehmen. Unsere Welt und die Menschen und Kulturen darin sind so vielfältig und auch wenn es, gerade bei den aktuellen, weltweiten Ereignissen, sicherlich nicht immer ganz einfach ist und einem immer wieder große Herauforderungen begegnen, gibt es doch nichts Schöneres und Besseres als Reisen um unsere Horizonte zu erweitern, unser Verständnis für einander zu vergrößern und um selbst und mit anderen zu wachsen, denn am Ende überwiegt fast immer das Positive 🙂
Daher möchte ich gerne mit den Worten meiner Oma schließen: „Reisen Miriam, Reisen ist das Beste was du machen kannst.“

Solltet ihr irgendwelche Fragen haben oder euch selbst, für eine Zusammenarbeit mit dem JGI interessieren, freue ich mich sehr, meine Erfahrungen zu teilen und werde mein Bestes geben alles zu beantworten.   (miriam_pleuger@web.de)

 

 

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3 Kommentare zu Eine Safari und wie weder Worte noch Bilder dem gerecht werden können

  1. Wer da keine Lust kriegt!!! DANKE, Miriam – gut, dass Du weider heil zurück bist! Wir sind schon gespannt, auf den wissenschaftlicheren Teil Deiner Reise und die Ergebnisse Deiner Erhebung …
    Monica und das JGI-Team (die nun alle am liebsten gleich aufbrechen würden!!)

  2. Torben sagt:

    Schöner Abschluss von deinem interessanten Blog und schöne Erinnerrungen an die gemeinsame Safariwoche! 😉
    LG Torben

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