Can Wigmunke – der Regenbogenbaum: Hilfe für Roots & Shoots in Pine Ridge

Im Jahr 2006 übernahmen Patricia Hammond und Jason Schoch im Indianerreservat Pine Ridge in South Dakota in den USA eine Mammutaufgabe – sie wollten ihrem Volk, den Oglala Lakota-Indianern (Sioux), wieder Hoffnung geben. Hoffnung auf ein lebenswertes Leben, Hoffnung auf ein Zuhause und das Gefühl, gemeinsam etwas erreichen zu können. Und sie haben es geschafft.  Sie gründeten Schulgärten, unterstützten Lehrer darin, den Natur- und Umweltschutz in ihren Lehrplan aufzunehmen, und errichteten kleine Gärten und Parks in ihren Gemeinden, in denen sich die Dorfbewohner treffen und Kinder spielen können. Sogar einen Bauernmarkt gründeten sie und verbesserten dadurch die wirtschaftliche Lage vor allem der ländlichen Bevölkerung.

Dann kam die Wirtschaftskrise. Das Jane Goodall Institute in den USA sah sich gezwungen seine Unterstzützung zu verringern. Für Patricia und Jason war das ein herber Schlag. Seit Juni 2012 müssen viele ihrer Projekte unterbrochen werden, weil das notwendige Geld fehlt, Bäume zu pflanzen oder Infrastrukturen aufzubauen.

Jason und Patricia haben deshalb einen Verein gegründet. Als Gründer des gemeinnützigen Vereins Can Wigmunke (Lakota für Regenbogen-Baum) versuchen sie nun eigenständig, Spenden zu sammeln. Das Jane Goodall Institut Deutschland unterstützt die beiden deshalb bei ihrer wertvollen Arbeit.

Helfen Sie uns Patricia und Jason zu helfen. Sie brauchen Geld für Rasenmäher und Erntemaschinen. Sie wollen Bäume pflanzen, damit ihr Reservat wieder aufblüht und sich Wasser im Boden halten kann. Sie benötigen Hilfe, um die kleinen Bauern weiterhin unterstützen zu können und sie wollen die Jugendlichen von der Straße holen. Mit Gärten und Feldern geben sie den Menschen in ihrer Heimat wieder einen Sinn, zu leben – noch immer nehmen sich jedes Jahr viele Jugendliche aus Pine Ridge das Leben, weil sie keine Perspektive sehen.

 

8 Kommentare zu Can Wigmunke – der Regenbogenbaum: Hilfe für Roots & Shoots in Pine Ridge

  1. Alina sagt:

    Wie schön davon zu hören, ich selbst lebe immer wieder in Pine Ridge, bin dieser Gruppe aber noch nie begegnet. Wenn es tatkräftige Hilfe benötigt, bin ich dabei! Immerhin habe ich in Deutschland gelernt, was es Wert ist, einen eigenen Gemüsegarten zu haben…:)

  2. Wie kann ich direkten Kontakt zu den Indianern aufnehmen?
    Hat der Verein eine eigene Homepage?

    Wo genau kommen Spenden an?

    • lorenz sagt:

      Liebe Frau Hensel,

      Danke für Ihr Interesse! Can Wigmunke hat keine eigene Homepage. Die Spenden für die Arbeit unserer Roots&Shoots Kollegen in Pine Ridge werden nach Absprache gezielt für einzelne Projekte eingesetzt…wie z:B. für den Bau eines Gewächshauses.

      Mit besten Grüssen

      Lorenz Knauer

  3. Silvia sagt:

    Wie kann ich direkt für Pine-Ridge spenden?

    • lorenz sagt:

      Indem Sie die Spende mit dem Stichwort „Pine Ridge“ auf unser Konto überweisen, wir leiten die Spende dann an unsere Roots&Shoots Kollegen in Pine Ridge weiter.

  4. Ulla sagt:

    Vor ein paar Tagen war ich bei Patricia und Jason. Sie sind weiterhin motiviert und aktiv dabei, die Situation ihres Volkes zu verbessern, auch wenn immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Mit ihrem Konzept, Einheimische in diesen Prozess aktiv einzubeziehen und sie nicht mit Spenden einfach nur für eine Weile ‚ruhigzustellen‘, sind sie eine beruhigende Alternative zu anderen Organisationen oder Einzelpersonen, die mit ihrem Engagement nur ihren eigenen Ruf als ‚Retter‘ erhalten wollen. Wer in Pine Ridge helfen möchte, kann ruhigen Gewissens dieses Roots and Shoots Projekt unterstützen. Es wäre schön, wenn es mehr Aufmerksamkeit bekäme, denn es ist schwierig für diese Menschen, die Verhältnisse positiv zu beeinflussen. Es gibt scheinbar unendlich viel zu tun im Pine Ridge Reservat, aber es ist wichtig, dass die Veränderungen von innen geschehen, nicht von außen. Patricia und Jason widmen dem einen Großteil ihres Engagements und sind das beste Beispiel für diese Veränderung von innen heraus. Sie haben jede mögliche Unterstützung verdient.

    • lorenzknauer sagt:

      Hallo Ulla,
      vielen Dank für den schönen Beitrag – es freut uns natürlich auch einmal von „außen“ bestätigt zu bekommen, was für eine wunderbare Arbeit Jason und Patricia unter schwierigsten Bedingungen in Pine Ridge leisten – wir können das nur unterstreichen: sie haben jede Unterstützung verdient und… das liegt auch Jane Goodall besonders am Herzen!
      In diesem Sinne: schöne Ostern!
      Ihr Lorenz Knauer & JGI-D Team

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