Bonobo “Bili” im Wuppertaler Zoo

Das Jane Goodall Institut Deutschland beobachtet die Entwicklung in Wuppertal nicht nur aus der Distanz, sondern ist längst im Gespräch mit dem Zoo. In den letzten Tagen erreichten uns viele Emails und Kommentare, in denen wir aufgefordert werden, “Bili” zu helfen, ja sogar ihn einfach aus dem Zoo zu befreien! Das ist schon aus juristischen Gründen nicht machbar – aber wir bemühen uns, so schnell wie möglich zu einer guten Lösung der Situation beizutragen. Und wir werden über die weitere Entwicklung berichten.

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10 Kommentare zu Bonobo “Bili” im Wuppertaler Zoo

  1. Anke Hoberg sagt:

    Vielen Dank, dass Sie sich für Bili einsetzen!
    Ich bin so hilflos und völlig schockiert über das Verhalten des Wuppertaler Zoos. Alle Bemühungen von Seiten der Tierschützer und der Presse laufen ins Leere. Der Zoo ist einfach nicht bereit diese Tierquälerei zu beenden. Und Bili wird immer weiter verletzt und traumatisiert.
    Vielleicht schaffen Sie es, diesen Zoodirektor zur Vernunft zu bringen.
    Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.
    Anke Hoberg

  2. Grit Engelmann sagt:

    Bitte unternehmt etwas. Das ist kriminell. Das geht so nicht weiter. Bili stirbt! Scheiß auf die juristischen Fakten. Es geht um ein wehrloses Leben. Bitte!!!!!

  3. Anneliese Singh sagt:

    Bitte setzen Sie sich weiter für Bili ein. Der Zoo Wuppertal ist nach wie vor nicht bereit Bili gehen zu lassen. Das Veterinäramt beantwortet keine meiner Mails. Rein juristisch darf das Veterinäramt den Bili beschlagnahmen, aber es passiert rein gar nichts. Bitte helfen Sie Bili, ich mache mir große Sorgen, dass er seine Rettung vielleicht nicht mehr erlebt. Der Zoo tut offensichtlich nichts, um Bili vor den Übergriffen durch die Bonobogruppe zu schützen.
    Bitte lassen Sie in Ihren Bemühungen nicht nach.
    Danke für Ihre Mühe.

  4. Anneliese Singh sagt:

    Danke dass Sie sich für Bili einsetzen. Die Ereignisse im Zoo in Wuppertal sind unglaublich, das Verhalten des Zoodirektors ist nicht zu verstehen. Es geschieht dort offensichtlich nichts, um Bili vor den Übergriffen durchfiel Bonobogruppe zu schützen.
    Ich wünsche mir sehr, dass die Sache für Bili gut ausgeht. Bitte lassen Sie nicht locker.
    Vielen Dank für Ihre Mühe.

  5. Peter Augustin sagt:

    Wie genau sieht denn dieser Beitrag des JGI zu einer “guten Lösung” aus?

  6. Angela Petra Paul sagt:

    Lesen Sie die Pressemitteilung. Ihr habt da etwas falsch verstanden, das Institut fördert die Eingliederung von Bili in die Gruppe und lehnt die Herausnahme im Einklang mit dem Zoo ab. Hello ) https://www.vdz-zoos.org/de/presse/pressemitteilungen/12022019-statement-zu-bonobo-bili/

  7. Angela Paul sagt:

    In der Pressemitteilung des Zoos/VdZ heißt es:
    Der Grüne Zoo Wuppertal befindet sich bereits seit mehreren Wochen im engen Kontakt zum Jane-Goodall-Institut Deutschland. Bei einem Vor-Ort-Termin am Montag bestätigten die Experten des nach der berühmten Primatologin benannten Instituts den Zoologen in Wuppertal, dass eine Umsiedelung Bilis in eine Einrichtung, in der er allein leben müsste, ein No-Go wäre. Eine erneute Umsetzung des Bonobos in eine nochmals andere Gruppe können sie aus zoologischer Sicht ebenfalls nicht empfehlen.
    Das ist die Art von Unterstützung. Nämlich dahingehend, daß im Einklang mit dem Zoo entschieden ist, daß Bili dort bleiben muss.

  8. Astrid Llanos sagt:

    Ehrlich gesagt bin ich enttäuscht.
    Ich hatte immer den Eindruck, Tiere – vor allem Primaten – wären für Jane Goodall mehr als nur Zooinventar oder Zuchtbuchnummern.
    Gerade jemand, der so viel Erfahrung mit Primaten hat weiss, wie schwer es für Tiere wie Bili ist, einfach in eine Gruppe mit derart komplexem Sozialgefüge gesteckt zu werden.
    Gerade Jane Goodall müsste wissen, wie sehr die nicht-artgerechte Haltung dieser intelligenten Lebewesen sich negativ auf ihre sozialen Gefüge auswirkt.
    Es geht nicht um die Vermenschlichung des Bonobo Bili. Es geht darum anzuerkennen, dass sein Elend menschengemacht ist. Dieses Tier hat ein Recht auf unversehrtes Leben – im Moment werden die Interessen von Zoos und Zuchtprogrammen höher gestellt.
    DAS hätte ich von Jane Goodall und ihrem Institut nicht erwartet.

  9. B. P. sagt:

    Dass Interessanteste hier ist, dass sich das ehrenwerte NGO nicht bemüsigt fühlt zu antworten, zu helfen, sich überhaupt mit den Fakten zu beschäftigen. Meine Patenschaft wird gekündigt zugunsten von Organisationen, die weniger lethargisch sind. MfG.

    • Schade, dass Sie Ihre Patenschaft kündigen – vielleicht ist es Ihnen ja entgangen, dass wir schon seit längerem bemüht sind, eine Lösung für Bili zu finden – wie Sie aus unserem heutigen Post sehen können, ist unser JGI Global Vorsitzender Patrick van Veen nach Wuppertal gereist, und hat nach seinem Besuch Stellung bezogen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Lorenz Knauer

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