oder: Woher stammt das Essen in deinem Picknickkorb?
„Walk lightly on the World“: so lautet der von Katie Melua komponierte Titelsong zum Film „Jane´s Journey“. Sie macht darin auf die Schönheit, aber auch auf die Zerbrechlichkeit unseres Planeten aufmerksam. Das ist auch notwendig, denn oft gehen wir Menschen mit unserem Planeten um, als hätten wir noch einen Ersatzplaneten in der Tasche. Tatsächlich haben wir aber nur diese eine Erde. Deswegen sollten wir sorgsam mit ihr und den Tieren und Pflanzen, die auf ihr leben, umgehen. Als Roots & Shoots-Gruppe könnt ihr darauf aufmerksam machen, wie jeder Einzelne schon beim Einkauf etwas für die Erde tun kann.
Veranstaltet zum Beispiel ein “Picknick for the Earth”. Das ist schnell organisiert und eine echte Herausforderung. Denn bei einem solchen Picknick dürfen nur solche Lebensmittel und Dinge in euren Korb, die so hergestellt wurden, dass sie der Erde so wenig wie möglich schaden. Damit das klappt, braucht ihr feste Regeln. Besprecht in eurer Gruppe, was hinein darf und was nicht. Klärt, was euch besonders wichtig ist: Bio, öko oder kurze Wege? Hier ein paar Beispiele:
Darf Milch aus der Region hinein, auch wenn sie keine Biomilch ist? Sind Bio-Eier aus Bodenhaltung okay oder muss es Freilandhaltung sein? Dürfen die Speisen in billige Vorratsdosen aus Plastik? Wie wurde der Kakao hergestellt und müssen es wirklich die Erdbeeren aus Spanien sein?
Anfangs wird es gar nicht so einfach sein, abzuwägen, was wirklich sinnvoll ist und was nicht. Deshalb solltet ihr euch genau informieren und darüber diskutieren. Zum Schluss könntet ihr ein Plakat entwerfen, auf dem ihr anderen erklärt, was in ein Korb für ein „Picknick for the Earth“ gehört und was nicht.

